Datum: 16.08.2018
Aufwärtstrend bei Maximilian Schleimer setzt sich fort


Nach dem erfolgreichen dritten ADAC-Kart-Masters-Wochenende in Oschersleben ging es für Deutschlands größte Kart Serie nach Kerpen. Ein kurzer Test am Samstag vor dem Rennwochenende musste für Bambini-Pilot Maximilian Schleimer reichen und so begann er das Rennwochenende am Freitag mit den üblichen Test- und Einstellarbeiten am Erftlandring in Kerpen. Bereits hier zeigte sich die gute Performance mit durchweg guten Trainingszeiten und die Mannschaft um Maximilian ging mit vorsichtigem Optimismus in den Rennsamstag.

Unterstützt durch eine gemeinsame Analyse der Fahrdaten mit der Mannschaft von Valier Motorsport und der Umsetzung am Kart durch Mechaniker René Kircher konnte Maximilian im Qualifikationstraining den dritten Startplatz von 20 Bambini-Piloten aus ganz Deutschland erreichen. Dieses Top-Ergebnis nutzte Maxi geschickt in den beiden Rennen und erreichte am Ende des Tages den zweiten Startplatz für die Finalrennen am Sonntag.  Ein besseres Geburtstagsgeschenk hätte er seinem Mechaniker René nicht machen können. Der Hünfelder Clio-Cup-Pilot wurde am Rennsonntag stolze 18 Jahre alt und durfte nun mit seinem Schützling ganz vorne in der Startaufstellung seinen Geburtstag genießen.

Mit spürbarer Nervosität und auch einer gehörigen Portion Respekt ging es dann in die Finalrennen. Einem sehr guten sechsten Platz im ersten Rennen folgte leider unfallbedingt nur ein 16. Platz im zweiten Rennen.  Unverschuldet landete der Obertiefenbacher durch einen Fahrfehler eines Konkurrenten neben der Strecke und musste sich wieder an das Feld heran kämpfen. Trotzdem sammelte Maximilian mit seinen erst zehn Jahren am Wochenende in Kerpen mehr Punkte als in allen drei voran gegangenen Masters Rennen. Dies macht Mut für das Finalrennen des Kart Masters in Wackersdorf Anfang September.

Um bis dahin nicht ganz einzurosten, startete Maximilian beim WAKC Clubsport Rennen in Schaafheim. Auch hier konnte er überzeugen und erreichte trotz wenig Training in beiden Rennen einen sechsten Platz und sammelte neben einem kleinen Pokal vor allem weitere Rennerfahrung.